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By Marija

Afghanistan, Pakistan | Bildung für benachteiligte Kinder

Hintergrund

Wir evaluieren schulische Maßnahmen des Projekts „Stärkung der Schul-Mechanismen zur Erfüllung der Rechenschaftspflicht durch Teilhabe: Bildungsqualität und Gerechtigkeit in Afghanistan und Pakistan“ finanziert durch das Department for International Development (DFID) und das Economic and Social Research Council (ESRC).

Benachteiligte Kinder in einkommensschwachen Ländern, und ganz besonders Kinder mit Behinderung besuchen zwar zunehmend häufiger die Schule, aber durch soziale Ausgrenzung im Klassenzimmer ist ein effektives Lernen für sie nicht möglich. Zusätzlich führen ungeeignete Unterrichtsmethoden dazu, dass Ungleichheiten bestehen bleiben. Prozesse zur Erfüllung der Rechenschaftspflicht zu unterstützen ist eine anerkannte Methode um Bildungsqualität und Gerechtigkeit zu fördern.

Evaluation

Aufbauend auf bestehenden Forschungsergebnissen werden wir eine soziale Rechenschaftspflicht-Maßnahme entwickeln, durchführen und evaluieren. Diese wird kombiniert mit inklusiven Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Eltern, Lehrer und Kinder.

Die Wirkung der Maßnahme wird basierend auf verschiedenen Faktoren, wie grundlegende kognitive und psychosoziale Fähigkeiten der Kinder, der Erwartung und dem Engagement der Lehrer, sowie dem Zutrauen der Lehrer in die Inklusion von Kindern mit Behinderung, ausgewertet.

 

By Marija

Afghanistan, Pakistan | Education for disadvantaged children

Picture: courtesy of Esteban Camargo

Background

We evaluate school interventions of the project “Strengthening schools’ accountability mechanisms through participation: addressing education quality and equity in Afghanistan and Pakistan” funded by the Department for International Development (DFID) and the Economic and Social Research Council (ESRC).

Disadvantaged children in Low-Income Countries and particularly children with disabilities are increasingly accessing schools, but not learning effectively due to social exclusion within the classroom. Additionally, poor teaching methods perpetuate inequalities. Promoting processes of accountability is recognized as a way of promoting quality and equity in education.

Evaluation

Building upon previous research, we will develop, implement and evaluate a social accountability intervention – combined with inclusive education training – engaging parents, teachers, and children.

We will assess the intervention’s impact on basic cognitive but also psychosocial skills of children as well as parent’s expectations and engagement, and teachers’ confidence with regards to the inclusion of children with disabilities.

By Marija

Äthiopien | Alternative Grundschulausbildung

Bild: M. Nikravech

Hintergrund

Im Auftrag von UNICEF und dem Bildungsministerium von Äthiopien führen wir eine Wirkungsevaluation durch um das Programm Alternative Grundschulausbildung (engl. Alternative Basic Education (ABE)) auf seine Effektivität, Wichtigkeit und Nachhaltigkeit zu überprüfen. Die Untersuchung zielt darauf ab durch das Aufzeigen von gewonnenen Erkenntnissen, bewährten Praktiken und Herausforderungen die zukünftige Programmgestaltung und die Durchführung von ABE zu unterstützen.
ABE geht aus dem Bemühen der äthiopischen Regierung hervor den Zugang zu hochwertiger Grundschulausbildung für Kinder aus Familien von Hirtennomaden oder der halbsesshaften Landbevölkerung, die nicht zur Schule gehen und nur schwer zu erreichen sind, zu verbessern. Im Jahr 2014/2015 erreichte die Zahl der ABE-Center fast 4.000 und steigt seitdem immer weiter an. ABE bietet dabei eine flexible Lernumgebung – in der Form von flexiblen Lernzeiten, die den lokalen Bedingungen und den Bedürfnissen der Kinder und Eltern angepasst sind – um den Lernbedürfnissen der Nomadenhirt*innen und halbsesshaften Landbevölkerung gerecht zu werden.

Evaluation

Die Evaluationsstrategie umfasst einen Ansatz gemischter Methodenanwendung (engl. Mixed-Method Approach). Zuerst wird eine quantitative quasi-experimentelle Wirkungsevaluation basierend auf einem „Abgleich-Ansatz“ (engl. Matching Approach) angewandt und dazu werden Primärdaten im Zuge einer großangelegten Haushalts- und Schulbefragung erhoben. Zudem umfasst der qualitative Ansatz qualitative Interviews und Fokusgruppen-Interviews. Um den Matching Approach anzuwenden wurde eine „künstliche“ Kontrollgruppe generiert, basierend auf einem randomisierten Stichprobenverfahren, welche aus Schulen (entweder staatliche ABE- oder Grundschulen) besteht, die bis jetzt noch nicht Teil des von UNICEF geförderten ABE-Programms sind. Dann vergleichen wir die Leistungen der Schulkinderaus Kontrolldörfern mit den Leistungen zufällig ausgewählter Schulkinder aus UNICEF-Maßnahmedörfern indem wird jedem Dorf und Haushalt aus der Maßnahmegruppe einen ähnlichen Gegenpart aus der Kontrollgruppe zuordnen basierend auf verschiedenen Faktoren (sozi-ökonomische Charakteristiken der Dörfer und Haushalte, sowie elterliche Kompetenzen). Mit dieser Methode können sowohl über die generelle Wirkung des Programms, als auch über Modalitäten Aussagen getroffen werden. Zusätzlich umfasst die Studie die Einbeziehung von Sekundardaten und eine genaue Dokumentation der Ergebnisse. Die untersuchten Regionen sind Afar, Somali und Oromia.

By Marija

Ethiopia | Alternative basic education

Picture: courtesy of M. Nikravech

Background

On behalf of UNICEF and the Ministry of Education of Ethiopia, we are conducting an impact evaluation in order to assess the effectiveness, relevance, and sustainability of the Alternative Basic Education (ABE) program. The study aims to provide lessons learnt, best practices, and challenges that will inform the future programming and implementation of ABE.

ABE stems from the effort of the Ethiopian government to provide better access to quality primary education for out-of-school and hard-to-reach children from pastoralist and agro-pastoralist communities. By the year 2014-2015, the number of ABE centers in Ethiopia reached 3,932 and has still been increasing since. ABE offers a flexible education environment – in terms of adaption of times of learning to accommodate local conditions and needs of learners and parents – in order to meet the learning needs of pastoralist and agro-pastoralist communities in Ethiopia.

Evaluation

The evaluation strategy is based on a mixed-methods approach. It first involves a quantitative quasi-experimental impact evaluation based on “matching”, using primary data collected during a large scale household and school survey. The qualitative approach is based on qualitative field interviews and focus group discussions. To perform the matching approach, we artificially created a control group using a random sampling approach stratified by primary education program (either government ABE or primary school) which have not yet benefited from the UNICEF-supported ABE program. We then compare the performance of children of this control villages to children of randomly selected “UNICEF ABE-treated” villages (treatment group), matching each village and household from the control and the treatment groups based on various characteristics (socio-economic characteristics of villages and households as well as parenting skills of parents). Therewith, both the modalities and the general impact of the program are assessed. In addition, the study comprises a review of secondary data and documentation. The regions of investigation are Afar, Somali and Oromia.

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Afghanistan, Pakistan | Bildung für benachteiligte Kinder
Afghanistan, Pakistan | Education for disadvantaged children
Äthiopien | Alternative Grundschulausbildung
Indien, Pakistan | Programm zur Stärkung Heranwachsender
Ägypten | Ernährung im Vorschulalter
Südafrika | Gymnasiale unternehmerische Bildung
Äthiopien | Schulmahlzeiten-programm
Kambodscha | Vorschulbildung
Ecuador | Grundschulausbildung für Jugendliche, die auf der Straße arbeiten
Ethiopia | Alternative basic education